Sommertagung-2015-Tag-Vier

veröffentlicht am 30.06.2015von

Der gestrige Tag erhitze die Gemüter in der Tagungsscheune. Hochkarätige Vertreter der verschiedenen Interessenlager äußerten sich zur Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt.

Direkt nach dem morgendlichen Frühsport, begann „der Professor mit der tollen Frisur“, Wolfgang Däubler, die gebannten Zuhörer durch mobile und digitale Beschäftigung zu führen. Technisch versiert und mit schwäbischem Charme, erklärte er die Konsequenzen der Digitalisierung. Aus diesem sympathischen Vortrag nehmen wir mit, dass „die Deutschen in Arbeit verfallen, wie in die Sünde“

Cherno Jobatey, Herausgeber der Huffington Post, trat in roten Turnschuhen und gut gelaunt zum ersten Mal in Boltenhagen auf. Von Bild, BamS und Glotze führte er die Teilnehmer zum Massenmedium Social Media. Herr Jobatey erklärte die Veränderung der Deutungshoheit am Beispiel Lady Gagas und Angela Merkels. Aktiv band er die Zuhörer ein, die beispielsweise erfuhren, dass ein Bild in 70 Sekunden mehr sagt als Worte.

In der nachmittaglichen Podiumsdiskussion, an der neben Prof. Wofgang Däubler auch Dr. Simone Peter, Roland Wof und Dr. Constanze Kurz teilnahmen, wurden die gegenläufigen Ansichten sehr lebhaft diskutiert. Dank der souveränen Moderation von Dr. Marc Beise, konnte jeder seine Ansichten ausreichend darstellen und die Teilnehmer sich durch Fragen und Anmerkungen einbringen.

Den Ausklang gab Burkhard Kreft, der die Teilnehmer wieder zurück zu Betriebsverfassungsrecht 1.0 führte und die wichtigsten neuen Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts zur Mitbestimmung für alle verständlich und humorvoll erklärte.

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